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Unternehmenserfolg nicht ohne Kreditrisikosteuerung

Von Jian Ren | 28.November 2011

Seit gut 20 Jahren ist GUARDEAN als Anbieter von Credit Management Software im Markt, berichtet Maibaum von der GUARDEAN GmbH, der selbst schon 10 Jahre die Entwicklung von GUARDEAN in Deutschland vorantreibt. Das Hauptaugenmerk im Kreditmanagement liegt auf einer Kreditrichtlinie, denn diese sei die Basis: Wer macht wann was? Noch immer gibt es eine Reihe von Unternehmen, die über keine ausgearbeitete Kreditrichtlinie verfügen und daher entsprechend hohe Risiken eingehen.

Debitorenverwaltung ist der Ausgangspunkt. Weitere Entwicklungsstufen führen zur Einführung eines professionellen Credit Managements. Anschreiben, Mahnen, Inkasso, Abschreiben – all diese Schritte erfolgen oft ohne systematische Risikobewertung, sondern nach "Bauchgefühl".

Eine einfache Scorecard mit eigenen Zahlungserfahrungen sowie externen Informationen kann die Entscheidungsqualität verbessern und sogar auch unterschiedliche Qualitäten der Ratingsysteme zum Ausdruck bringen. "Bei einem Unternehmen mit 400 Mio. € Umsatz und europaweiter Tätigkeit werden Auskünfte noch ausgedruckt und gestapelt", berichtet Maibaum aus seiner Praxiserfahrung, "die Einführung eines elektronischen Dokumentenmanagements kann hier schon einen erheblichen Mehrwert bringen."

Klare Organisation der Prozesse geht nicht ohne Kreditrichtlinie. Die meisten Prozesse habe man im Kopf, aber nicht niedergeschrieben. Die Prozesse aufzuschreiben und zu definieren, sei eine wichtige Voraussetzung dafür, Mitarbeiter in die Arbeit einzuführen. "Auditierung und Zertifizierung haben die Wenigsten bisher gemacht", warnt Maibaum, obwohl diese eine wichtige Voraussetzung dafür sind, um zu erkennen, ob Prozesse veraltet sind oder von vorhandenen Informationen nicht systematisch Gebrauch gemacht werden.

"Sie, das Credit Management, sind eine der zentralen Stellen im Unternehmen", sagt Maibaum zu den Teilnehmern des Kongresses, fast alle Entscheidungsträger aus den Finanzabteilungen der Unternehmen. Maibaum skizziert die Interaktion mit dem Vertrieb und Marketing. Informationen einsammeln und wieder verteilen – das lässt sich mit einer geeigneten Software einfach darstellen.

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