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Grund zum Investieren in MIG-Fonds

Von Dr. Oliver Everling | 27.März 2014

Michael Grund, Vorsitzender Vertriebsmanagement Deutschland von der AVAG, erläutert die Investitionsphilosophie der MIG Fonds. „Junge, innovative Unternehmen kommen zu uns. Wenn diese Alleinstellungsmerkmale haben, investieren wir in diese jungen, banken- und börsenunabhängigen Unternehmen mit hohem Investitionsgrad aus Deutschland und Österreich.“ Hier sei Rechtssicherheit wichtig.

„Sie können mit einem richtig guten Management ein zweitklassiges Produkt vermarkten. Ein richtig gutgehendes Unternehmen kann umgekehrt durch den Junior in zwei Jahren an die Wand gefahren werden“, berichtet Grund aus der Praxis.

Es gehe um Unternehmen mit neuen Produkten und Technologien, die für wachsende Märkte von morgen aufgestellt seien. „Mit hohem Grad an Nachhaltigkeit und Verantwortung für zukünftige Generationen“, fügt Grund hinzu. MIG Fonds fokussieren sechs Investitionsbereiche: Energieeffizienz, Clean Tech, Neue Werkstoffe, Hochtechnologie, Medizintechnik und Biotechnologie. „Alle diese Branchen sind in jedem unserer Portfolien abgebildet“, verspricht Grund.

„Wir sammeln Kapital vom Privatinvestor, nicht von Banken oder institutionellen Investoren“, berichtet Grund und hebt hervor, dass während des Fundraising auch schon investiert werde, „es ist ein übergreifender Prozess.“ Jeder Business Plan kommt auf unseren Tisch, sehr viel bekommen wir über unsere Co-Investoren wie regionale Strukturbanken, Sparkassen und anderen.

„Kommt der Businessplan auf einem Schmierzettel oder ein Produkt, das kein Mensch brauche, landen diese gleich im Papierkorb“, macht Grund die strenge Kriteriologie der Auswahl klar. „Wir sind kein Finanzinvestor“, so Grund, „denn wir entwickeln das Unternehmen gemeinsam mit dem Unternehmer.“ Zu manchen Unternehmern würde das nicht passen. Wer jahrelang eine Sache entwickelt habe, sei nicht unbedingt ein Unternehmer, sondern vielleicht eher Wissenschaftler und als Unternehmer nicht unbedingt erfolgreich. Hier helfe seine Gesellschaft.

Der Exit werde in der Regel nach 5 bis 8 Jahren mit überdurchschnittlicher Renditechance angestrebt. Entsprechend erfolgen die Ausschüttungen an die Investoren. „Wir finanzieren in der Regel über drei, vier Finanzierungsrunden“, sagt Grund. Unser klassischer Exit ist der Trade Sale, also an die Industrie, die einen Trend vielleicht verschlafen hat und daher sich ein Unternehmen einkauft.

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