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Nachhaltigkeit bei ETFs verlangt

Von Dr. Oliver Everling | 23.April 2011

Die Möglichkeiten der Selektion sowie der Allokation von nachhaltigen ETFs für eine Stiftung sind derzeit sehr eingeschränkt , da von Seiten der Produktanbieter ein zahlenmäßig geringes Angebot einer durchaus größeren Nachfrage gegenübersteht, schreibt Jens Güldner, Vermögensmanagement, Leiter Treasury, Evangelisches Johannesstift, in seinem Beitrag zum Buch "Exchange Traded Fund Rating", herausgegeben von Dr. Oliver Everling und Götz Kirchhoff, Art.-Nr. 22.472-1100 Bank-Verlag Medien GmbH, ISBN 978-3-86556-257-9, http://www.bank-verlag-shop.de/product_info.php/products_id/3030).

Entwicklungspotential sei durchaus vorhanden, da man die Entwicklung sowie die positive Dynamik der Nachfrage im nachhaltigen Investmentmarkt im Allgemeinen sowie deren positiven Ausblick sehe. Im nachhaltigen Investmentmarkt könnten verstärkt nachhaltige Themenfonds von einem weiter gestiegenen Bewusstsein zu den aktuellen Themen Klimawandel und Umwelt profitieren, prognostiziert Güldner.

Institutionelle Investoren wie Stiftungen werden weiterhin die treibende Kraft für einen deutlichen Wachstumsschub in nachhaltige Geldanlagen sein, zunehmend gestützt durch dementsprechende Investments privater Investoren, schreibt Güldner und fügt hinzu: "Davon sollte die ETF-Industrie positiv profitieren, sofern sie die Entwicklung diesbezüglich nachfrage- und kundenspezifisch produktseitig abbilden kann."

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