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Strategieansatz für größere Rendite

Von Dr. Oliver Everling | 3.September 2013

AVANA Asset Management, AVANA Solutions und AVANA Selection sind die drei Geschäftsbereiche der AVANA Invest GmbH aus München. Götz J. Kirchhoff, Geschäftsführer der AVANA Invest GmbH, zeigt auf dem „Deutsche Börse ETF-Forum 2013″ Ansätze auf, mit welcher Strategie eine größere Rendite erzielt werden kann. „Rendite ist aber nicht alles, sondern muss mit dem Risiko gesehen werden“, warnt Kirchhoff.

In tradtitionellen, benchmark-orientierten Fonds finde Risikomanagement oft gar nicht statt, berichtet Kirchhoff und belegt seine Aussage anhand der Statistik, wie aktive Fonds nicht nur in der Technologieblase, sondern auch in der Finanz- und Schuldenkrise eingebrochen sind. In der jüngsten Krise lagen die Ergebnisse der Fonds noch näher beeinander, ansonsten könne man „fast glauben, dass aus der vorhergehenden Krise nichts gelernt wurde“.

AVANA Invest nutzt dagegen ein hauseigenes Trendmodell. Der Investmentprozess liefere ein risikoreduziertes Gesamtportfolio, da ein passives Basisinvestment über ETFs mit Risikomanagement mittels systematischem Trendfolgeansatz kombiniert werde. „Es sind immer noch sehr, sehr viele Investoren in Renten investiert. Ich hoffe, dass wir nicht bald den Rentencrash sehen werden“, warnt Kirchhoff. „Renten erscheinen gegenüber Aktien deutlich überbeweretet. Die Geldpolitik der Notenbanken ist vorrangig auf Rettung von Staaten und Banken statt Sicherung der Geldwertstabilität ausgerichtet.“

Kirchhoff gibt Argumente dafür, die Volatilität nicht überzubewerten, sondern sich stärker auf den Maximum Drawdown zu konzentrieren. Hier würden die Interessen von Anlegern und Asset Managern übrigens auch gleichlaufen, denn jede Reduktion der Assets under Management wirke sich auch auf den Ertrag der Vermögensverwalter aus.

Themen: ETF-Rating, Fondsrating | Kein Kommentar »

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