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Unternehmensgewinne besser als erwartet

Von Dr. Oliver Everling | 9.Mai 2014

Durch die niedrigen Erwartungen konnten viele Unternehmen positiv überraschen. „Jedoch darf nicht übersehen werden,“ warnt Daniel Zindstein, „dass insbesondere amerikanische Aktien mit einem KGV von 16 mittlerweile recht teuer sind. Wohingegen europäische Dividendentitel bei rund 13,5 noch im langfristigen Durchschnitt liegen.“

Zindstein ist verantwortlich für das Portfoliomanagement der vier Dachfonds des unabhängigen Finanzdienstleisters GECAM AG und schreibt zu diesem Thema im GECAM-Marktkommentar. Dieser erscheint monatlich.

„Weiteres signifikantes Aufwärtspotenzial für die Aktienmärkte kann nur entstehen,“ analysiert Zindstein, „wenn sich die Gewinnperspektiven merklich verbessern. Vor dem Hintergrund einer nunmehr fast dreijährigen Stagnation bei wachsender Weltwirtschaft, waren die bisherigen Ausweise enttäuschend.“

Dennoch sollte ein Weltwirtschaftswachstum von 3,5 bis 4 Prozent in 2014 sowie historisch hohen Liquiditäts-Quoten der Unternehmen in der westlichen Welt, die wiederum einen Investitionsboom auslösen könnten, zu überdurchschnittlichen Gewinnperspektiven für 2015 führen, folgert Zindstein. „In Ermangelung renditeträchtiger Anlagealternativen (Rendite 5-jährige Staatsanleihen Deutschland bei 0,54 Prozent) sollten Dividendenrenditen von 2,9 Prozent (DAX) bzw. 3,66 Prozent (EuroStoxx 50) aber trotzdem ausreichen, um für stabile bis positive Aktienmarktrenditen zu sorgen – selbst bei weiterer Stagnation der Unternehmensgewinne.“

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