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Vermietungserfolge bei der DGI AG

Von Dr. Oliver Everling | 13.Dezember 2017

Die Deutsche Geothermische Immobilien AG (DGI) überrascht mit erfreulichen Nachrichten. Die Wohnungen füllen sich mit Mietern: Die Gesellschaft habe den Leerstand in ihrem Wohnungsbestand in den letzten Wochen drastisch verringern können, berichtet die DGI. Nach der kürzlich erfolgten Fertigstellung der durchgeführten Renovierungsmaßnahmen in einzelnen Wohnungen habe die konzentrierte Vermietungsinitiative des Vorstands Christoph F. Trautsch, die der DGI-Tochter P1 GmbH auferlegt und erfolgreich umgesetzt wurde, zu einer deutlichen Verbesserung des Leerstandes geführt. Dies nahm der Vorstand zum Anlass, Bilanz zu ziehen.

Das von der P1 gehaltene Immobilienportfolio besteht demnach aus drei Clustern mit insgesamt 462 Wohneinheiten. Noch im Januar 2017 schlugen insgesamt 124 leerstehende Wohnungen zu Buche. Legt man die Anzahl der Wohneinheiten zu Grunde, ergab sich somit zu Jahresanfang eine Leerstandquote von 26,84 % (24,77 % auf Grundlage nicht vermieteter Wohnfläche in qm).

„Jedoch müssen 34 leerstehende Dachgeschosswohnungen einer gesonderten Betrachtung unterzogen werden. Aufgrund eines laufenden Beweissicherungsverfahrens können diese erst nach Verfahrensabschluss komplett saniert und anschließend vermietet werden. Doch auch unter Berücksichtigung dieses Sonderfalls“, argumentiert der Vorstand, „verblieben Anfang 2017 noch weitere 90 leerstehende Wohnungen, so dass sich die DGI zunächst auf diesen Altbestand konzentriert hat.“

Neben intensivem Marketing wurden zahlreiche Wohnungen und Treppenhäuser renoviert, Fassaden gereinigt und Außenanlagen verschönert. Auf diese Weise sei es der DGI gelungen, den Leerstand auf aktuell nur noch 24 leerstehende Wohnungen zu reduzieren. „Legt man alle bisher bereits unterschriebenen vorliegenden Mietverträge zugrunde, entspricht dies für den März 2018 einer Leerstandsquote von 12,55 % und damit einer Halbierung des Wertes vom Januar 2017. Betrachtet man sämtliche Wohnflächen des DGI-Portfolios, so liegt der Leerstand sogar nur noch bei 9,84 % – ein Rückgang um fast 15 Prozentpunkte im Jahresverlauf.

Die insgesamt positiven Zahlen dokumentieren auch eine Abkehr des Trends der vergangenen Jahre. Hielten sich Anfang 2017 Vermietungen und Kündigungen noch die Waage, so zeigt sich mittlerweile eine deutliche Abkehr von diesem Trend. Dies sei nicht nur in den verstärkten Vermietungsbemühungen begründet, sondern insbesondere in den gesteigerten Aktivitäten zur Verbesserung des Wohnumfeldes. „Die Veränderungen zum Positiven sind innerhalb und außerhalb der Gebäude sichtbar und geben auch den Altmietern das Gefühl, dass die DGI ihre Verantwortung wahrnimmt und ihren Ankündigungen auch Taten folgen lässt.“

Wie Christoph Trautsch betont, freue er sich sehr über den Abbau des Leerstandes im Portfolio auf unter 10 %. Denn im Sinne der Aktionäre seien Leerstandkosten erheblich reduziert und Einnahmen durch größere Mieterträge deutlich erhöht worden.

Die durchgeführten Renovierungs- und Verschönerungsmaßnahmen würden sich, so Trautsch, positiv auf den nachhaltigen Wert des Portfolios auswirken. Darüber hinaus hätten sie dazu geführt, die durchschnittliche monatlichen Fluktuationsquote auf unter 2 % zu senken.

Vor dem Hintergrund dieser erfreulichen Entwicklung gelte sein Dank vor allem den Mitarbeitern der DGI sowie den externen Beratern für ihren Einsatz und ihre Leistungsbereitschaft. Die in den vergangenen Monaten erzielten Vermietungserfolge seien für ihn Ansporn und gäben ihm Zuversicht, auch noch die letzten leerstehenden 24 Wohnungen des Altbestands vermieten zu können. Betrachtet man die gesamte Wohnfläche des Portfolios, so Trautsch abschließend, könne dies zu einer Leerstandquote von 4,25 % führen.

Trotz der erzielten Vermietungserfolge im Immobilienportfolio, das von der DGI P1 GmbH – einer 100%-Tochtergesellschaft der DGI AG – gehalten wird, ist die DGI AG nach wie vor in einer finanziell angespannten Situation, da sie selbst über keine laufenden Einnahmen verfügt. Der Vorstand führt deswegen derzeit Gespräche über eine Refinanzierung der bestehenden Finanzierungsdarlehen in der Gruppe.

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