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Logik der VIB Vermögen AG als Immobilienaktiengesellschaft

Von Dr. Oliver Everling | 11.Juni 2012

Kontinuierlicher Ertragsfluss, geringe Korrelation zu anderen Assets (Aktien, Anleihe, etc.), Risikodiversifikation, Wertbeständigkeit und Inflationsschutz, Steuervorteile (ja nach Investitionsvehikel) -das sind nach Peter Schropp Vorteile der Investition in Immobilien. Er sprach in Frankfurt am Main zum Thema „Die Immobilienaktie am Kapitalmarkt – Einblick in das Geschäft eines börsennotierten Unternehmens“ im MontagsMeeting des eff Europäischen Finanz Forums. Der Referent, Peter Schropp, ist Vorstand der börsennotierten V I B Vermögen AG aus Neuburg/Donau.

Die Risiken sieht Schropp im Klumpenrisiko bei Konzentration auf eine Region bzw. eine Asset-Klasse und das Finanzierungsrisiko aufgrund der hohen Kapitalintensität. Auch müsse mit unerwartet hohen Instandhaltungskosten oder Mietausfall/Mietsenkungen aufgrund schlechterer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen gerechnet werden. Die flasche Einschätzung über den Wert der Immobilie und das Zinsänderungsrisiko bei der Finanzierung der Immobilie können ebenso die erhoffte Rendite der Investition in Frage stellen.

Schropp erläutert Chancen und Risiken an verschiedenen Beispielen, so auch bei Einzelhandelsimmoiblien. Diese würden eine hohe Bindung vom Mieter an die Immobilie versprechen, lange Mietvertragslaufzeit, teilweise Triple Net Mieterträge sowie Schutz vor Inflation durch indexierte Mietverträge. Nachteile liegen bei Einzelhandelsimmobilien darin, dass die Nahfrage von der Bevölkerungsentwicklung und der Mietvertrag ggf. von Umsatzerlösen des Mieters abhängig sind.

Börsennotierte Immobilienunternehmen verfügen über spezifische Chancen und Risiken. Zu den Chancen zählt die erleichterte Kapitalbeschaffung (z.B. 10 % oder 20 % Erhöhungen), größere offentliche Aufmerksamkeit im In- und Ausland, attraktive Dividendenrendite, Beteiligung an breit diversifizierten Portfolios, tägliche Handelbarkeit der Aktien und nachvollziehbare Vermögensentwicklung (NAV). Risiken resultieren aus der Frage nach der Liquidität des Handels der Aktien, der Volatilität des Börsenpreises der Aktie und Bewertungsrisiken (IFRS-Bilanzierung). Die Beschaffung von Eigenkapital überdie Kapitalmärkte könnte in einer Wirtschaftskrise schwierig werden (NAV-Abschlag).

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