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Alexa sagt die Aktienkurse

Von Dr. Oliver Everling | 26.April 2017

Die comdirect Gruppe hat das erste Quartal 2017 mit einem Vorsteuerergebnis in Höhe von 27,4 Millionen Euro abgeschlossen, berichtet die Gesellschaft. Damit liegt das Ergebnis 16 Prozent über dem Vorjahreswert (23,7 Millionen Euro). Die Eigenkapitalrendite vor Steuern stieg auf 18,6 Prozent (Vorjahr 17,1 Prozent).

„Wir legen trotz weiterhin historisch niedriger Marktzinsen ein starkes Ergebnis vor, wir wachsen dynamisch und wir entwickeln uns strategisch konsequent weiter – immer mit Fokus darauf, die erste Adresse für Sparen, Anlegen und Handeln mit Wertpapieren zu sein“, sagt Arno Walter, Vorstandsvorsitzender der comdirect bank AG. „Wir wollen es den Kunden so einfach wie möglich machen, in den Vermögensaufbau mit Wertpapieren zu investieren, sei es mit der neuen intuitiven Depotübersicht, der bequemen Abfrage von Aktienkursen über Alexa oder dem Digitalen Assetmanagement, das wir Mitte Mai einführen werden.“

Die Gesamterträge in den ersten drei Monaten lagen bei 90,1 Millionen Euro und damit 1,6 Prozent über dem Wert des Vorjahresquartals (88,7 Millionen Euro). Geprägt sind die Erträge durch den Provisionsüberschuss. Dieser übertraf mit 59,1 Millionen Euro den Vorjahreswert (54,9 Millionen Euro) um 7,8 Prozent. Zwar lag die Anzahl der B2C-Trades im ersten Quartal 2017 mit 3,7 Millionen unterhalb der Rekordanzahl des Vorjahres (4,0 Millionen), jedoch war die Zusammensetzung der Trades bei zugleich höherem durchschnittlichem Ordervolumen profitabler. Zum anderen zog der Anstieg des Depotvolumens durch Kurseffekte und Nettozuflüsse höhere Vertriebsfolgeprovisionen aus dem Fondsgeschäft nach sich. Der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge sank angesichts des weiterhin schwierigen Zinsumfelds auf 24,5 Millionen Euro (Vorjahr: 32,0 Millionen Euro). Das sonstige Ergebnis trug mit 6,5 Millionen Euro zum Ertragswachstum bei. Dieses resultiert im Wesentlichen aus einem positiven Finanzanlageergebnis.

Ein weiterer Grund für das starke Ergebnis ist das in diesem herausfordernden Marktumfeld flexible und bewusste Steuern der Kosten und Investitionen: Die Verwaltungsaufwendungen wurden um 3,5 Prozent auf 62,7 Millionen Euro gesenkt (Vorjahreswert: 65,0 Millionen Euro).

Die Gesamtkundenzahl der comdirect Gruppe kletterte im ersten Quartal auf 3,13 Millionen, ein Plus von 17 Tausend. Das betreute Kundenvermögen stieg um 4,3 Milliarden Euro auf den Rekordwert von 80,03 Milliarden Euro. Die Nettomittelzuflüsse in der Gruppe summierten sich auf 1,8 Milliarden Euro, davon allein 1,3 Milliarden Euro in Wertpapier-Depots. „Immer mehr Kunden machen bei uns immer mehr Wertpapiergeschäft,“ sagt Walter. „Genauso soll es weitergehen. Denn gerade beim langfristigen Vermögensaufbau führt an Wertpapieren kein Weg vorbei.“

Themen: Aktienrating, Finanzkommunikation | Kein Kommentar »

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