« | Home | »

ETFs im Rahmen eines Core-Satellite-Ansatzes

Von Dr. Oliver Everling | 23.Juli 2011

Im Rahmen der Umsetzung der Asset-Allokation werden zunehmend zu den bisherigen Finanzinstrumenten wie Spezialfonds, Publikumsfonds und Direktanlagen auch Exchange Traded Fonds (ETFs) bei institutionellen Investoren eingesetzt. In seinem Beitrag zum Buch "Exchange Traded Fund Rating" (herausgegeben von Dr. Oliver Everling und Götz Kirchhoff, Art.-Nr. 22.472-1100 Bank-Verlag Medien GmbH, ISBN 978-3-86556-257-9, http://www.bank-verlag-shop.de/product_info.php/products_id/3030) zeigt Johann Meyer von der Versorgungsanstalt der Deutschen Bundespost daher die Einsatzkriterien von ETFs im Rahmen eines Core-Satellite-Ansatzes auf.

Regierungsdirektor Dipl. Betriebswirt (FH) Johann Meyer ist Leiter Finanzen der Versorgungsanstalt der Deutschen Bundespost in Stuttgart. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Finanzen und Risikomanagement. Nach einem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Pforzheim und den Vorbereitungsdienst für den höheren Dienst des Bundes führte ihn seine beruflichen Stationen u.a. über die Postbank zur Bundesanstalt für Post und Telekommunikation Deutsche Bundespost nach Stuttgart.

Um die Einsatzkriterien von ETFs im Rahmen eines Core-Satellite-Ansatzes aufzuzeigen, werden von Meyer in dem neuen Buch die nötigen Prozesse von der ALM-Studie bis zur Umsetzung in einzelne Finanzinstrumente inklusive des dazugehörenden Risikomanagements beschrieben.

"Auf Basis dieser prozessorientierten Sichtweise lässt sich der Allokationsprozess als ein Set von miteinander verbundenen Aufgaben definieren", schreibt Meyer. "Das Ziel dieses Prozesses ist eine optimale Allokation unter Berücksichtigung der Restriktionen und Präferenzen des Anlegers und der Rahmenbedingungen an den Finanzmärkten umzusetzen. Dies geschieht mit einer optimalen Kombination von im Markt zur Verfügung stehenden Finanzinstrumenten. Der Anlageprozess ist dabei dynamisch, bei Veränderungen der Eingangsparameter finden Anpassungen im Portfolio statt ."

Themen: ETF-Rating | Kein Kommentar »

Kommentare

Sie müssen eingelogged sein um einen Kommentar zu posten.

  • Die meisten Unternehmen messen ihre Erfolge auch heute noch in Währungseinheiten, in Euro oder Dollar zum Beispiel. Dabei lassen sich die Einflussfaktoren des Erfolgs nicht allein an einer Zahl abbilden. Zur Steuerung von Investitionen reicht es einerseits nicht aus, Investitionen lediglich zu beschreiben, andererseits sind viele Umstände nicht kardinal zu skalieren. Klassifizierungen mit Ratingskalen sind daher eine Methode, mehr Transparenz für praktische Entscheidungen zu schaffen. Seit Ende der 1980er Jahre arbeiten wir daran und deshalb gibt es seit 1998 diesen Blog. RATING EVIDENCE GmbH - Wofür wir stehen: Es ist unser Anspruch, Werte zu schaffen, indem wir den Nutzen von Ratings erschließen.