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Mit mediativen Instrumenten zum Rating

Von Rainer Kreutz | 29.August 2011

Für Friedrich Hermann „ist ein Rating, das dem Unternehmen ein gute Bonität und Verlässlichkeit bescheinigt, geldwert und eine gute Referenz für den Kapitalmarkt. Alle Unternehmen sind daher gefordert die Banken von ihrer guten Bonität zu überzeugen. Kommunikationsaspekte spielen hierbei eine große Bedeutung. Der Einsatz mediativer Instrumente oder eines Wirtschaftsmediators kann im Rating-Dialog /Prozess zwischen Bank und Unternehmen sehr hilfreich sein.“

Friedrich Hermann „Die vielfältigen Themen rund um die Unternehmensfinanzierung bieten ein sehr umfangreiches, wenngleich anspruchsvolles Betätigungsfeld für Wirtschaftsmediation. Banken und Unternehmen müssen sich permanent ändernden Finanzmärkten, den Anforderungen von Basel III und Rating, konjunkturellen, strukturellen und politischen Veränderungen stellen, Krisen meistern und eine Vielzahl von Konflikten lösen. Wirtschaftlich sinnvoll sind dabei nur gemeinsame nicht ‚streitige‘ Lösungen“, nach Meinung von Hermann. Er verfügt über 20-jährige Berufserfahrung aus nahezu allen Banksparten, ist seit 10 Jahren Alleingeschäftsführer großer Wohnungsunternehmen und bringt langjährig seine Erfahrungen als Wirtschaftsmediator ein..

„Auf der Basis eines Fallbeispieles, dessen Inhalt in der Praxis tag- täglich vorkommt“, legt Hermann in seinem Beitrag zum Buch: „Finanzkommunikation – Chancen durch Kreditmediation“ von Frank Armbruster, Oliver Everling und Rainer Langen (Herausgeber: Bank-Verlag Medien GmbH, http://www.bank-verlag-medien.de/, Köln 2011, Art.-Nr. 22.474-1100, ISBN 978-3-86556-262-3.) dar, „dass ein Mediationsverfahren gut geeignet ist, auch schwer lösbares Konfliktpotential bei Finanzierungsproblemen eines Unternehmens einvernehmlich und effizient für alle Beteiligten, lösen zu können.“

„Wirtschaftsmediatoren sind auf die Lösung unternehmensbezogener Konflikte trainierte und mit der hierzu notwendigen Sach- und Fachkunde ausgestattete Spezialisten.“ Hermann rät den Kunden, dass „sie in den Gesprächen tunlichst vermeiden sollen einen Mediator vorzuschlagen, da die andere Seite – also die Banken – automatisch davon ausgeht, dass dieser ‚nur parteiisch‘ sein kann. Ein unverfänglicher Weg kann die Anfrage bei Fachverbänden oder bei der Industrie- und Handelskammer nach einem erfahrenen Spezialisten und gemeinsame Auswahl sein.“

Themen: Bücher, Finanzkommunikation, Ratings | Kein Kommentar »

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