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Russische Vermögensmanager drängen zur Diversifikation

Von Dr. Oliver Everling | 16.Februar 2012

Russen suchen nach Möglichkeiten der Diversifikation ihrer Geld- und Kapitalanlagen, berichtet Andrey Ivanov, Asset Management Director der BCS Fianncial Group und Mitglied des Vorstands der BCS Financial Group. Ivanov sprach auf der internationalen Konferenz „The Investment Attractiveness of Investment Funds in Russia“ in Moskau, die in Zusammenarbeit mit der CFA Association (Russia) von RR RusRating und Scope veranstaltet wurde.

Ivanov vergleicht die Entwicklung in Russland mit der in anderen Ländern wie Indien oder China. Insbesondere im Vergleich zu Indien zeigt sich, dass Russland nicht nur im Vergleich zu den USA oder anderen westlichen Ländern, sondern auch im Vergleich zu manchen BRIC Staaten großes Entwicklungspotenzial zeigt. „Wer Portfolien versteht, kann der Inflation entkommen“, macht Ivanov klar und liefert eine Reihe statistischer Nachweise, wie hoch korrelierte Assetklassen gefunden werden können.

Ivanov erläutert das Marktpotentail: In Relation zum Bruttoinlandsprodukt belegt Russland einen weit abgeschlagenen Platz. Russland könne zumindest an indische Verhältnisse anschließen. Ein Schlüssel dafür wäre die Veränderung des Bewusstseins von Anlegern, ihr Vermögen besser zu streuen.

„Wir konzentrieren uns auf persönliche Vermögensplanung, mit der wir eine augeglichene Struktur je nach Zielsetzung unserer Kunden suchen“, berichtet Ivanov. Russland sei ein sehr zyklischer Markt. Allein in Russland stabile Einkommen zu generieren, sei praktisch unmöglich. „Daher müssen wir uns von diesen Zyklen weg bewegen, in andere Märkte“, mahnt Ivanov. Allein mit Staatsanleihen könne man kein diversifiziertes Portfolio bauen.

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