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Mit SmartBusinessPlan einfacher gründen

Von Dr. Oliver Everling | 27.Januar 2014

„Eigentlich haben doch alle Beteiligten dasselbe Ziel. Und dennoch scheitert eine Vielzahl von Existenzgründern noch bevor sie eine Bank von innen gesehen haben“, sagt Dr. Jan Evers, Geschäftsführer von evers & jung. Der Businessplan ist unzureichend, es werden längst überholte Vorlagen verwendet, Zahlen und Text passen nicht zusammen, oder die wichtigsten Anforderungen des Kreditgebers wurden gar nicht erst berücksichtigt.

Einen Businessplan so zu erstellen, dass Gründer aller Couleur, deren Kreditgeber und Investoren gleichermaßen zufrieden sind, ist Ziel einer neuen Software-Lösung. smartbusinessplan.de ist ein Gemeinschaftsprodukt der Beratungsgesellschaft evers & jung aus Hamburg und der Softwareschmiede individee in Berlin.

„Die große Chance, die für alle Beteiligten in einer gleichermaßen flexiblen wie standardisierbaren Lösung steckt, wurde uns im Rahmen einer Studie zum Thema Die Zukunft der Gründungsförderung deutlich“, so Evers. Diese Studie wurde unter anderem für das BMWi durchgeführt und bringt Erkenntnisse von Gründungsberatern aus Sicht der Gründer mit Anforderungen von privaten wie öffentlichen Kapitalgebern zusammen.

„Natürlich soll jeder Businessplan individuell sein. Jedes Produkt, jede Geschäftsidee und jede Branche hat ihre Besonderheit, die im Businessplan berücksichtigt sein will. Aber doch bitte nicht jedes Mal mit einer eigene Kapitel-Struktur, eigenen Überschriften, selbstgebauten Tabellen und Formeln etc.“, so Evers über seine Erfahrungen.

„Mit SmartBusinessPlan werden unnötige Fehler beim Erstellen eines Businessplans direkt verhindert. Mithilfe zahlreicher Assistenz-Funktionen und Kalkulationshilfen kann ein Geschäftsmodell individuell und schnell erstellt werden.“ erklärt Johannes Pankoke von individee, der seinen eigenen Businessplan vor drei Jahren noch mit Standard-Software erstellte.

Dennoch lässt sich kein allgemeingültiger, statischer Businessplan-Standard festlegen. Denn jeder Kapitalgeber hat leicht abweichende Vorstellungen von einem perfekten Businessplan. Und letztlich ist es jedem Financier selbst überlassen, welche konkreten Ansprüche er an einen finanzierungsreifen Businessplan stellt.

„Und dieser Herausforderung haben wir uns angenommen“, so Pankoke. „Unser SmartBusinessPlan wurde dynamisch angelegt. Inhaltliche Führung und Struktur können genau auf die Anforderungen des möglichen Finanzierungspartners zugeschnitten werden.“ So können Banken, Ministerien oder Beteiligungskapitalgeber ihre eigenen Standards einstellen – die Infrastruktur dahinter bleibt gleich. „Individuelle Standardisierung eben“, fügt Pankoke hinzu.

Mehr Informationen zum SmartBusinessplan auf www.smartbusinessplan.de und zur Beurteilung von Start-ups im Buch Existenzgründerrating: Rating junger Unternehmen.

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