Risikoprofiling sollte vom Anleger, nicht vom Berater abhängig sein

Von Dr. Oliver Everling | 25.Mai 2021

Wenn es um Empfehlungen von Finanzberatern für ihre Kunden geht, kann die Risikotoleranz sehr unterschiedlich für dieselben Kunden eingeschätzt werden. Das sollte nicht sein. Genau dies zeigt aber eine Studie, bei der Finanzberater für fiktive Kunden Risikoprofile erstellten. Die Studie ergab, dass die Risikotoleranz stark unterschiedlich interpretiert wurde, was sich auch ganz erheblich auf die Investitionsempfehlungen auswirkte.

In einem Beispielfall empfahl ein Berater für einen fiktiven Kunden eine „sehr niedrige“ Risikostufe, ein anderer dagegen eine „sehr hohe“. Bei einem anderen Kunden nahmen etwa gleich viele Berater ein niedriges, mittleres oder hohes Risikoprofil wahr.

Die Studie war ein Projekt der Experten für Behavioural Finance von Oxford Risk in Partnerschaft mit der südafrikanischen Firma Momentum Investments und dem südafrikanischen Berufsverband Financial Planning Institute. Demnach trafen Berater „erstaunlich unterschiedliche Urteile“ dazu, welches Maß an Anlagerisiko für Kunden mit den gleichen hypothetischen Informationen angemessen sei. Asset-Allokationen waren „wahllos verteilt“. Selbst in Fällen, bei denen sich Berater über die angemessene Risikostufe für den Kunden einig waren, gab es unterschiedliche Meinungen über die geeignete Art von Portfolio.

Eine Analyse der Studienergebnisse kam zu dem Schluss, dass Empfehlungen „eher vollkommen willkürlich ausfielen als vollkommen schlüssig“.

Der Bericht mit dem Titel ”Under the Microscope: ,Noise‘ and investment advice” unterstreicht, wie „Störgeräusche“ im Beratungsprozess zu nicht erklärbaren Abweichungen führen. Fehler können durch irrelevante Faktoren wie die momentane Laune eines Beraters, die Zeit seit der letzten Mahlzeit oder das Wetter verursacht werden.

“Noise” ist auch der Titel des neuesten Buches des Nobelpreisträgers Daniel Kahneman. Das Buch bestätigt heute Ideen, die 2004 zur Gründung der RATING EVIDENCE GmbH in Frankfurt am Main führten.

Oxford Risk plädiert für die stärkere Nutzung von Technologie und Algorithmen, um Beratern zu helfen, ihren Kunden eine konsequentere Unterstützung bereitzustellen und Probleme mit der Einschätzung von Risikotoleranz und Asset-Allokation zu vermeiden. Das beste Mittel gegen Störgeräusche, so Oxford Risk, ist der Einsatz von Software als Entscheidungshilfe, um so für mehr Einheitlichkeit zu sorgen. Wenn ein spezifisches Rahmenwerk für die Messung von Risikotoleranz, Risikotragfähigkeit und anderen relevanten Faktoren erst einmal steht, kann es im großen Umfang und mit hoher Geschwindigkeit arbeiten, heißt es in dem Bericht weiter.

Monika Müller von FCM Finanz Coaching kennt das Phänomen und setzt daher seit Jahren auf eine wissenschaftlich fundierte Methode, um Risikoprofiling mit Anlegern objektiver zu machen. Dazu setzt FCM Finanz Coaching u.a. ein Instrument von FinaMetrica ein: “Beratung verändert sich – der Mensch bleibt gleich. Deshalb ist das Profiling der finanziellen Risikobereitschaft von FinaMetrica ein starkes Fundament nachhaltiger Finanzentscheidungen bei Vermittlung, Vermögensverwaltung oder Finanzberatung.”

Greg B. Davies, PhD, Head of Behavioural Finance, Oxford Risk, sagte: „Genau wie beim Decision Review System (DRS) im Cricket oder dem Television Match Official (TMO) im Rugby kann der Einsatz von Technologie die Einheitlichkeit und Genauigkeit erheblich verbessern.“

In der Studie schienen Eigenschaften der Berater ein Prädiktor für ihre Empfehlungen zu sein: Studierte Berater gaben niedrigere Risikoeinschätzungen ab als der Durchschnitt, verheiratete Berater empfahlen niedrigere Risiken als alleinstehende, und auf Gehaltsbasis tätige Berater empfahlen höhere Risiken als ihre Berufskollegen auf Provisions- oder Honorarbasis.

Dazu Greg B. Davies weiter: „Beim Identifizieren von Störgeräuschen geht es nicht darum, Abweichungen auszumerzen. Vielmehr ist das Ziel, ungerechtfertigte Abweichungen zu vermeiden und berechtigte zu belegen.“

Oxford Risk entwickelt Software, mit der Vermögensverwalter und andere Finanzdienstleistungsunternehmen ihren Kunden helfen können, trotz aller Komplexität, Unsicherheit und Präferenzen die besten finanziellen Entscheidungen zu treffen. Sein intern entwickelter Algorithmus klassifiziert die Eignung von Produkten, Mitteilungen und Interventionen für jeden individuellen Kunden zum jeweiligen Zeitpunkt.

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Quant-Plattform SIGTech integriert sich in IHS Markit Data Lake

Von Dr. Oliver Everling | 24.Mai 2021

SIGTech, der Anbieter von Quant-Trading-Technologie der nächsten Generation für globale Investmentmanager, hat die Integration in IHS Markit Data Lake bekannt gegeben. Die Integration erleichtert den Zugriff auf über 1.500 von IHS Markit kuratierte proprietäre Datensätze und ermöglicht quantitativen Fondsmanagern den nahtlosen Zugriff auf diese finanziellen und alternativen Datensätze, um die besten Anlageentscheidungen zu treffen.

Dies ist das erste Mal, dass der Data Lake von IHS Markit in eine Quant-Handelsplattform integriert wurde. Es enthält proprietäre alternative Datensätze mit einer langen Geschichte, die von 5.000 Analysten, Datenwissenschaftlern, Finanzexperten und Branchenspezialisten von IHS Markit zusammengestellt wurden. Benutzer der SIGTech-Plattform können jetzt problemlos auf diese Datensätze zugreifen und erhalten Einblicke für neue Handelsstrategien, um diese zu erstellen, zu testen und auszuführen.

Zunächst wurde im Rahmen der Data Lake-Integration von SIGTech der globale Securities Finance-Datensatz von IHS Markit integriert. Der Securities Finance-Datensatz bietet Transparenz in Bezug auf die Dynamik kurzer Zinsen. SIGTech und IHS Markit werden in den kommenden Monaten weitere Datensätze einbinden.

Bin Ren, Gründer und CEO von SIGTech, sagte: „Wir freuen uns, jetzt über unsere Quant-Plattform Zugriff auf die umfangreichen Data Lake- und Securities Finance-Daten von IHS Markit anbieten zu können. Die Kombination der Quantentechnologie der nächsten Generation von SIGTech mit der unübertroffenen Breite und Tiefe von IHS Markit Data Lake verändert das Spiel. Die nahtlose Integration einzigartiger Daten und modernster Analysen bietet Portfoliomanagern und Analysten ein leistungsstarkes Tool, um neue Anlagestrategien schneller als je zuvor zu entdecken. Für unsere bestehenden und zukünftigen Kunden ist diese Entwicklung ein weiteres Beispiel für unser langfristiges Engagement, die weltweit beste End-to-End-Quant-Plattform für den effektivsten, strengsten und skalierbarsten Anlageprozess der Zukunft bereitzustellen. “

Craig Zolan, MD, Leiter Data Lake bei IHS Markit, sagte: „Das Ziel unseres Data Lake war es, die Wertschöpfungszeit zu verkürzen. Durch die Partnerschaft mit SIGTech können globale Investmentmanager schnell und effizient von der Ideengenerierung, Datenermittlung und -prüfung zur Umsetzung übergehen. “

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Covid Travel Ratings in Großbritannien

Von Dr. Oliver Everling | 22.Mai 2021

Während in der deutschen Sprache das Wort „Rating“ meist in Zusammenhang mit Finanzfragen – Anleihen, Krediten oder auch Aktien – verwendet wird, bezeichnet das Wort im Englischen praktisch jede Art von Beurteilung, die in einer Klassifikation in der Art einer Notenskala oder einem „Ampelsystem“ zum Ausdruck gebracht wird. Das „Covid Travel Rating“ ist ein aktuelles Beispiel dafür.

Das britische „Ampelbewertungssystem“ für Covid-bezogene Reiserichtlinien wird regelmäßig aktualisiert, wenn die Pandemie fortschreitet und sich weiterentwickelt. Wie eine Tabelle mit Regierungsinformationen zeigt, ist die Anzahl der Länder und Gebiete ohne Reisewarnung sehr begrenzt.

Australien, Israel und Portugal sind vielleicht die wichtigsten auf der Liste, jedoch gelten die Bewertungen und die damit verbundenen Regeln nur für Personen, die aus diesen Ländern zurückkehren. Reisende sollten sich über die derzeit geltenden Regeln für das Land informieren, das sie besuchen möchten. Beispielsweise hat Australien seine Grenzen vollständig geschlossen, sodass der grüne Status Großbritanniens für das Land nur für Personen relevant ist, die sich bereits in Australien befinden.

In allen Ländern werden Atemschutzmasken benötigt, um größtmöglichen Schutz vor Ansteckungen zu bieten. In Deutschland werden FFP2-Masken hergestellt, die strengen Prüfungen genügen.

Auch wenn die „Bernstein“ -Länder für Rückkehrer nach Großbritannien möglicherweise keine so umfassenden Maßnahmen anwenden wie für diejenigen aus „rot“ bewerteten Orten, tragen beide das Etikett „Sie sollten nicht in diese Länder oder Gebiete reisen“. Länder und Gebiete können zwischen Listen „verschoben“ werden, wenn sich die Bedingungen ändern. Per E-Mail-Benachrichtigung wird über Aktualisierungen informiert. Eine vollständige Anleitung findet sich auf der Website GOV.UK.

 

Infographic: The UK's Covid Travel Ratings | Statista You will find more infographics at Statista

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ACRAE – Ende der „Putin Ratingagentur“ in Europa

Von Dr. Oliver Everling | 21.Mai 2021

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA), die EU-Aufsichtsbehörde für Wertpapiermärkte, hat die Registrierung der Ratingagentur (CRA) von ACRA Europe, a.s. (ACRAE) beendet.

Die Rücknahmeentscheidung folgt der offiziellen Mitteilung an die ESMA durch ACRA Europe, a.s. vom 1. April 2021 über die Absicht, unter den in Artikel 20 Absatz 1 Buchstabe a der CRA-Verordnung (CRAR) festgelegten Bedingungen auf die Registrierung als Ratingagentur zu verzichten. Die ESMA bestätigt, dass ACRA Europe, a.s. seine Ratingaktivitäten effektiv eingestellt hat.

Artikel 20 Absatz 1 Buchstabe a der CRA-Verordnung sieht vor, dass die ESMA unbeschadet des Artikels 24 die Registrierung einer Ratingagentur zurückzieht, wenn die Ratingagentur ausdrücklich auf die Registrierung verzichtet oder keine Ratings in den letzten sechs Monaten erteilt hat. Mit der Rückgabe der Lizenz zieht sich die „Putin Ratingagentur“ aus Europa zurück.

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Pleiten in der Pipeline

Von Dr. Oliver Everling | 19.Mai 2021

Viele Unternehmen haben nach den Wirtschaftskrisen 2002 und 2009 mehr Eigenkapital aufgebaut. 2009 wurde in Deutschland eine schwarz-gelbe Bundesregierung gewählt. In der Koalition mit den Freien Demokraten waren deutliche Steuererhöhungen nicht durchsetzbar. Die FDP ging damals sogar mit dem Slogan „Mehr Netto vom Brutto“ in den Bundestagswahlkampf.

Angesichts der globalen Finanzkrise konnte damals das Versprechen einer breiten Entlastung aller Einkommen nicht gehalten werden. So musste sich die FDP in der Koalition mit der CDU/CSU mit der Entlastung niedriger Einkommen begnügen. Immerhin wurden aber den Unternehmen nicht mit Mittel genommen, um mehr Eigenkapital aufzubauen. Dies zahlte sich jetzt in der Corona-Pandemie aus.

Da die Wirtschaft nach den Krisen 2002 und 2009 mehr Eigenkapital aufbaute, gingen die Unternehmen stabiler in die aktuelle Krise, berichtet der Kreditversicherer Coface. „Aber irgendwann sind diese Reserven aufgebraucht. Für viele wird der aktuelle Lockdown zu lange andauern, sie werden es nicht schaffen“, sagt Coface-Volkswirtin Christiane von Berg und Coface meldet: „Insolvenzen in Deutschland: Der Schein trügt, mehr Pleiten in der Pipeline“.

Darauf deutet auch die Zahl der Anmeldungen für ein Regelinsolvenzverfahren hin. Seit April 2020 war sie rückläufig, der Trend änderte sich im Oktober 2020. Seitdem steigen die Zahlen – mit einer Ausnahme im Januar 2021 – wieder. Im Februar 2021 registrierte das Statistische Bundesamt 30% mehr Insolvenzanträge als im Vormonat, im März wurde mit +37% der höchste Stand seit März 2017 erreicht.

Im April gingen die neuen Anträge etwas zurück, bleiben aber auf hohem Niveau. Laut einer Simulation von Coface hätten die Gesamtinsolvenzen im Jahr 2020 auf Grundlage des Konjunktureinbruchs um 6% gegenüber 2019 ansteigen müssen. In der Realität sind sie um 15,5% gesunken. Daher könnte ein Anteil von bis zu 21,5% (bzw. 4.030 Insolvenzen) in der Pipeline stecken und sich 2021 und 2022 materialisieren. Das Gros dürfte aus dem Gastgewerbe kommen, wo Coface bis zu 660 „versteckte“ Insolvenzen erwartet, gefolgt von Transport und Bau mit jeweils bis zu 420, dem Verarbeitenden Gewerbe (230) und dem Einzelhandel (190).

Während die pandemiebedingte Insolvenzwelle einerseits durch Aussetzung der Insolvenzantragspflicht, andererseits durch die relativ gute Vorsorge der Unternehmen mit Eigenkapital abgeschwächt wurde, könnte die nächste Krise – gleich welcher Art – dramatischere Folgen haben: Sieht man einmal von der FDP ab, ist die Erhöhung der Belastung von Unternehmen bei allen Parteien Programm, sei es, um soziale Versprechen zu erfüllen, sei es, um mehr Nachhaltigkeit zu erzwingen und diese Aufgaben nicht lediglich durch geeignete rechtliche Rahmenbedingungen und mit ausgeglichenen öffentlichen Haushalten zu erreichen.

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Sozialkreditsystem und Datenkapitalismus

Von Dr. Oliver Everling | 18.Mai 2021

Veranstaltungshinweis: „Sozialkredit-System in China und Datenkapitalismus im Westen – Herrschaft durch Scoring und datengestützte Simulation von Gesellschaft“

18.06.2021, 09:00 – 19.06.2021, ca. 18:00

Wir alle nutzen soziale Medien im Internet, lassen uns durch Karten-, Spiele- oder Wetter-Apps orten, mit Wearables vermessen und befragen Suchmaschinen nach allem, was wir wissen wollen. Wie weit sind wir bereits abhängig, werden manipuliert und kontrolliert? Welche Konzerne und politischen Interessengruppen nutzen die Einfluss-Möglichkeiten des Internets für kommerzielle oder politische Zwecke in liberalen Gesellschaften? Wie nutzen autoritäre Regierungen diese Einfluss-Möglichkeiten zum Machterhalt gegenüber ihren Bürgerinnen und Bürger? In welcher Art von Gesellschaft wollen wir leben? Wie ist das enorme Machtgefälle zwischen betroffenen Usern und datenverarbeitenden Organisationen zu bewerten, vielleicht sogar zu ändern, zumal die städtische Lebensumgebung in Form von Smart Cities komplett datafiziert werden wird? Wie unterscheiden sich fernöstliche Indoktrination mittels ubiquitärer Überwachung und Steuerung vom datenbasierten Manipulationskapitalismus im Westen?

Chinas Sozialkredit-System erscheint als Realisierung dystopischer Simulationen, Prognosen oder als moderne staatliche Kybernetik. Wir untersuchen, was Kredit-Scoring, Schufa, Creditreform, Facebook, Bonussysteme von Krankenkassen, Payback-Systeme, Videoüberwachung, staatliche und private Datensammlungen in Europa voneinander unterscheidet und wie der Zusammenhang zwischen dem Internet als Kommunikations-Infrastruktur und als rezenter Herrschaftstechnik zu beschreiben ist. Die Tagung erörtert, welches Gewicht digitalisierte Systeme erlangen, wenn sie etwa in automatisierter Rechtsprechung eingesetzt werden.

Auf der Konferenz erörtern Sinologen, Informatikerinnen, Kommunikations-, Medien-, Politik- und Kulturwissenschaftler und -wissenschaftlerinnen diese Fragen anhand von Beispielen innerhalb und außerhalb Chinas. Die Wissenschaftlerinnen bieten vielfältige Perspektiven auf ein globales Phänomen an, sie diskutieren auch Fragen um die sogenannte Smart-City als Ziel von (Alb-)Träumen digitalisierter Kontrolle.

Mit Vorträgen von Andreas Bernard, Marianne von Blomberg, Wolfgang Coy, Doris Fischer, Andrea Knaut, Linus Neumann, Antonia Hmaidi, Katika Kühnreich, Rainer Rehak, Martin Warnke, Thomas Winklmeier und Martin Woesler.

Die Tagung wird online stattfinden. Alle Teilnehmerinnen und Interessenten werden im Voraus über den Zugang zum Datenschutz-konformen Online-Tagungssystem informiert.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Tagungsprogramm und Anmeldung finden Sie unter:

https://fg-internet.gi.de/veranstaltung/sks21

Veranstalter: Fachgruppe „Internet und Gesellschaft“ der Gesellschaft für Informatik, Institute for Advanced Study „Medienkulturen der Computersimulation“,(MECS) an der Leuphana Universität Lüneburg, Deutsche China-Gesellschaft.

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Liste attackierter Unternehmen wächst

Von Dr. Oliver Everling | 18.Mai 2021

Es ist eine Ironie des Schicksals und trauriger Höhepunkt einer Serie spektakulärer Cyberkriminalitätsfälle, kommentiert Rahul Bhushan, Mitgründer von Rize ETF, Anbieter des Rize Cybersecurity and Data Privacy ETF: „Der Versicherungskonzern AXA war erst vor einer Woche aus dem Geschäft mit Ransomware-Versicherungen ausgestiegen. Am vergangenen Wochenende wurde der Konzern nun selbst von einer Ransomware-Attacke heimgesucht.“

Die Niederlassungen des Unternehmens in Hongkong, Malaysia, Thailand und auf den Philippinen wurden Berichten zufolge von einer Cybercrime-Bande namens Avaddon angegriffen, die in einem Dark Web-Post behauptete, drei Terabyte an Daten aus dem Unternehmen gestohlen zu haben. „Zu den Informationen gehörten personenbezogene Daten von Kunden, einschließlich Scans von Pässen und Ausweisdokumenten, und Krankenakten, Krankenhausrechnungen und Schadensmeldungen von Kunden. Bislang hat AXA noch keine Informationen über die Höhe des geforderten Lösegelds bekannt gegeben und auch nicht darüber, ob das Unternehmen die Absicht hat, das Lösegeld zu zahlen oder nicht.“

Cyberattacken liegen in der Natur der Cyberkriminalität. Vernachlässigte Cybersicherheitsratings treffen nun Organisationen, egal ob in der Regierung oder im privaten Sektor, die sich nun einer existenziellen Bedrohung durch Cyberkriminalität gegenübersehen. „Die Sicherung der Unternehmensinfrastruktur ist nicht mehr nur eine geschäftliche, sondern eine gesellschaftliche Frage, denn es trifft meistens die eigenen Kunden und Verbraucher, denen man vorgaukelt, dass ihre Daten sicher sind“, argumentiert Rahul Bhushan.

In diesem Jahr habe es bereits Angriffe auf Microsoft, Acer, Channel Nine und die Wasseraufbereitungsanlage in Florida gegeben, berichtet der Spezialist. Drei Viertel der Finanzunternehmen hätten einen Anstieg der Cyberangriffe gemeldet. Cyberkriminalität ist ein reales Risiko, unterstreicht Rahul Bhushan: „Mehr als das, es ist ein potenzielles systemisches Risiko. Es wird erwartet, dass die Angriffe im Laufe der Zeit immer komplexer und raffinierter werden. Das bedeutet, dass Cyberkriminalität eine allgegenwärtige Bedrohung ist; eine, die es immer geben wird.“

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Gefahren langfristiger Inflationserwartungen

Von Dr. Oliver Everling | 18.Mai 2021

Noch entspringen die Inflationsgefahren zum großen Teil aus den pandemie-bedingten Lieferengpässen, die dazu führen, dass die Nachfrage der Angebotskapazität vorauseilt. „Allerdings hält dieser künstliche Preisdruck nun schon seit einiger Zeit an und greift zunehmend auf die langfristigen Inflationserwartungen über“, schreibt Dr. Eduard Baitinger, seit 2015 Head of Asset Allocation in der FERI Gruppe. Er verantwortet den Bereich quantitative Asset Allocation der FERI Trust, wo er auch zahlreiche Forschungsprojekte steuert und koordiniert. In enger Abstimmung mit dem FERI-Vorstand und Chief Investment Officer, Dr. Heinz-Werner Rapp, vertritt er ferner die Anlagestrategie der FERI-Gruppe und deren Kommunikation an Mandanten und Kunden der FERI.

Dr. Eduard Baitinger warnt vor den Auswirkungen steigender langfristiger Inflationserwartungen: „Sollte sich diese Entwicklung verschärfen, droht eine – zumindest verbale – Intervention der FED. In diesem Szenario würden zinssensitive Segmente wie etwa hochbewerte Technologieaktien deutlich verlieren.“

Sollte die FED hingegen an ihrer strategischen Ausrichtung festhalten, wonach sie auch längere Phasen von erhöhter Inflation toleriert, würde sich nach Ansicht von Dr. Eduard Baitinger das inflationäre Szenario noch stärker durchsetzen. „Bei einem derart unklaren mittelfristigen Ausblick reduzieren professionelle Anleger oftmals Vermögenswerte, die empfindlich auf Zinsänderungen reagieren, und gewichten dafür inflationsresistentere Anlageformen wie etwa Gold stärker.“

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EY Awards und Scope Ratings ließen Greensill glänzen

Von Dr. Oliver Everling | 16.Mai 2021

Hohe Verluste sind seit Jahren für die sinkenden Eigenmittel der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft verantwortlich. Auf diesem Weg der jahrelangen Kapitalverschwendung ist das internationale Netzwerk von Ernst & Young (EY) für den Aufsichtsratsvorsitzenden der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft eine wichtige Stütze, um existentielle Ängste einzudämmen: Im Zweifel können sich die internationalen Partner gegenseitig unterstützen, um Reputationsschäden abzuwenden, denn unter dem Kürzel EY operiert ein globales Netzwerk rechtlich selbstständiger und unabhängiger Unternehmen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Transaktionsberatung, Risk Advisory, Financial Advisory sowie Unternehmens- bzw. Managementberatung und klassischer Rechtsberatung.

In Deutschland zählt bei der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft seit Jahren schon jedes große Mandat, so auch das Mandat beim gefallenen DAX-Konzern Wirecard AG. Der Skandal um die Verwicklung in die Wirecard-Insolvenz macht die Suche nach alternativen Ertragsquellen umso dringlicher.

Nun hat es der Aufsichtsratsvorsitzende der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft nicht nur hier bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Verlusten zu tun, sondern auch in seiner Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender der Scope SE & Co. KGaA. Auch dort schreibt man mit der lokalen Ratingagentur in Berlin, Scope Ratings GmbH, nur Verluste, und zwar schon seit fast zwei Jahrzehnten, seit der Insolvenz des „Vorgängers“ Fondscope AG im Jahr 2002.

Um die Verluste Jahr für Jahr auszugleichen, bedarf es stets frischen Kapitals, das in europaweiten „road shows“ für das Geschäftsschema eingeworben wird. Daher war auch der Aufsichtsratsvorsitzende der Greensill Bank AG in Bremen als Investor willkommen, der sich gleich über den Aktionärsstatus hinaus auch weitere Einflussmöglichkeiten durch seine Bestellung als Beiratsmitglied bei der Ratingagentur sicherte. Nachdem Anfang 2019 bereits kritische Stimmen gegen Greensill laut geworden waren, vermochte Scope Ratings durch das gute Rating von „A-“ Vermittler, Finanzdienstleister und schließlich auch deutsche Kommunen als Anleger von der „guten“ Bonität der Greensill Bank zu überzeugen.

Tatkräftig half aber nicht nur die Ratingagentur in Berlin, sondern auch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, den „guten Ruf“ von Greensill weltweit zu etablieren. „Der Gründer von Greensill Capital, Lex Greensill, wurde beim ‚EY Entrepreneur of the Year Award 2019′ als Gesamtsieger für seine Arbeit beim Aufbau einer globalen Softwareplattform ausgezeichnet, die den Zugang zu Kapital ‚demokratisiert'“, schreibt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY Oceania über die Preisverleihung. Sogar eine Bank gehöre dazu, lobt die Jury in Australien ihren Landsmann: „Das Unternehmen von Greensill besitzt auch eine Bank mit Sitz in Bremen und verwaltet ein Vermögen von mehr als 6 Mrd. A$ in einer Reihe von Investmentfonds für die Finanzierung der Lieferkette, die von führenden Fondsverwaltungsorganisationen betrieben werden.“

Wie herausragend die Leistungen von Greensill seien, wurde von EY Oceana ausführlich dargestellt: „Das 2011 gegründete Unternehmen liefert mehr als acht Millionen Kunden in über 150 Ländern kostengünstiges Kapital. Greensill wurde aus 24 Finalisten in fünf Kategorien ausgewählt,“ schreibt EY Oceania, „darunter Didier Elzinga, dessen Unternehmen Culture Amp das neueste australische Tech-Einhorn wurde, nachdem eine Kapitalerhöhung Anfang dieses Jahres die Bewertung auf über 1 Mrd. A$ erhöht hatte.“

„Greensill begann als Teenager auf der Zuckerrohrfarm seiner Eltern außerhalb der Küstenstadt Bundaberg in Queensland, knapp 400 km nördlich von Brisbane, über das Problem des Zugangs zu Kapital nachzudenken“, berichten die Wirtschaftsprüfer und zitieren den Gründer Lex Greensill wie einen Philanthropen: „Meine Eltern konnten es sich nicht leisten, mich zur Universität zu schicken, weil die Leute, für die sie ihre Früchte verkauft haben, ihre Rechnungen nicht bezahlt haben. Damit begann für mich die Frage, wie wir das System verbessern können.“

„Seine Lösung bestand darin,“ schreibt EY Oceania, „eine Technologieplattform zu schaffen, die mithilfe künstlicher Intelligenz Anleihen bewertet und auf dem Weltmarkt emittiert. Die Organisation hat sich seitdem zu einem der größten Emittenten von Anleihen der Welt entwickelt. Der Jahresumsatz beträgt mehr als 150 Mrd. A$. Sie finanziert alles von Mobiltelefonen bis hin zu sofortigen Zahlungen für Apotheker, die in Großbritannien lebensrettende Pflege leisten.“

In der Europäischen Union ist es nur anerkannten Ratingagenturen gestattet, die für Kapitalsammelstellen rechtsverbindlichen Ratings zu veröffentlichen. Zum Erfolg führen Ratings in „Anlagequalität“, wie es auch für die Greensill Bank von Scope Ratings mit einem „A-“ von 2019 bis 2020 vergeben wurde. Durch Erteilung eines Ratingauftrags konnte die Greensill Bank daher Kontrolle darüber ausüben, wer das für Investoren maßgebliche Rating erstellt und verbreitet. So fiel die Wahl der Greensill Bank auf die Ratingagentur ihres Aufsichtsratsvorsitzenden, der bei der Scope SE & Co. KGaA wiederum auf den Aufsichtsratsvorsitzenden traf, der zugleich auch Aufsichtsratsvorsitzender des deutschen Gesellschaft von EY ist.

Die nächste Erfolgsetappe für Greensill war schon geplant, denn nun sollte Greensill mit Hilfe von EY auch global glänzen: „Greensill zieht sich vom Global Entrepreneur Award von EY zurück“, wird erst jetzt im Mai 2021 gemeldet, nachdem die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht schon im März 2021 gegen Vorstände der Greensill Bank Strafanzeige erstattete.

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Greensill im Spiegel von Scope Ratings

Von Dr. Oliver Everling | 14.Mai 2021

„David Cameron: Greensill Job hat ‚weit mehr‘ bezahlt, als Premierminister zu sein“, berichtet die britische Zeitung „The Guardian“ über die Aussagen des ehemaligen britischen Premierministers, beweist dies mit einem Video und schreibt: „Abgeordnete grillen den ehemaligen Premierminister vier Stunden lang über seine SMS und WhatsApp-Kampagne.“

Das Geständnis des ehemaligen britischen Premierministers ist für alle interessant, die mit der Rolle von Scope Ratings im Skandal um die insolvente Greensill Bank in Bremen befasst sind, denn die Aussagen des Premierministers a.D. geben einen tiefen Einblick in die Arbeitsweise von Greensill, also in genau die Methoden, die sich möglicherweise auch in Deutschland spiegelten.

Millionenschäden deutscher Kommunen wurden durch das Vertrauen auf ein gutes Rating der Greensill Bank ermöglicht, das von einer lokalen Ratingagentur in Berlin erteilt wurde: Scope Ratings. Keine anerkannte andere Ratingagentur hat so nah zur Politik in Berlin ihren Sitz, und keine andere Agentur umgibt sich so offensichtlich mit ehemaligen Politikern und Prominenten – die allesamt doch in keinem unabhängigen Rating eine Rolle haben sollten.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der insolventen Greensill Bank war zugleich Investor und Beiratsmitglied der Berliner Ratingagentur, die für die Verbreitung des „guten“ Ratings sorgte. Wie Greensill setzt auch die „Scope Group“ darauf, ehemalige Präsidenten und Minister mit ihren Kontakten und Netzwerken einfach einzukaufen oder mit Beteiligungen am Geschäftsschema der Agentur zu locken und so an das Mehr-Schichten-Geschäftsmodell zu binden.

„Jetzt ist es an der Zeit,“ schreibt das britische Medium „The Guardian“, „eine freie Presse und einen nach Wahrheit suchenden Journalismus zu unterstützen. Ohne Aktionäre oder Milliardär sind wir frei von politischem oder kommerziellem Einfluss. Wir können die Machthaber untersuchen, herausfordern und entlarven und ohne Angst oder Gunst berichten. Und weil wir der Meinung sind, dass jeder Zugang zu vertrauenswürdigen, von Fakten geleiteten Nachrichten und Analysen verdient, halten wir die Guardian-Berichterstattung für alle Leser offen, unabhängig davon, wo sie leben oder was sie sich leisten können, um zu bezahlen.“

David Cameron wurde für seine beharrliche Lobbyarbeit gegenüber Ministern kritisiert, bei denen er im Namen der umstrittenen Bank, für die er arbeitete, um einen Gefallen bettelte. Dies habe die Position des Premierministers „herabgesetzt“ und seinen „Ruf in Trümmern“ hinterlassen. Der frühere Premierminister musste bestreiten, dass seine SMS- und WhatsApp-Lobbykampagne im Namen von Greensill Capital von der Befürchtung getrieben wurde, dass seine „Gelegenheit, eine große Menge Geld zu verdienen, gefährdet ist“.

Cameron, der genau zwei Jahre nach seinem Ausscheiden aus der Regierung als Berater und Lobbyist zu Greensill kam, weigerte sich wiederholt, den Abgeordneten mitzuteilen, wie viel Geld er mit der Bank verdienen konnte, bevor sie zusammenbrach. Er sagte den Abgeordneten, er habe „einen großzügigen Betrag erhalten, weit mehr als ich als Premierminister verdient habe“, lehnte es jedoch ab, auch nur eine ungefähre Zahl anzugeben, und behauptete, sein Gehalt sei „eine Privatsache“.

Der 54-jährige Cameron weigerte sich ebenfalls anzugeben, wie viele Aktien ihm in der Bank gewährt worden waren. Er wies Berichte als „völlig absurd“ zurück, nach denen er sich Freunden gegenüber gerühmt hätte, er könne mit einem erfolgreichen Börsengang der Lieferkettenfinanzierungsfirma 60 Millionen Pfund verdienen.

Die Verlockungen eines Börsengangs spielen auch bei der Scope Group eine große Rolle, um in europaweiten „road shows“ immer neue Kreise von Geldgebern zu gewinnen, obwohl die Ratingagentur keine Gewinne, sondern seit fast zwei Jahrzehnten nur Verluste macht.

Im Fall von Scope Ratings gibt es ebenfalls keine Angaben darüber, welche Zahlungen im Zusammenhang mit Greensill in welche Richtungen geleistet wurden. So fehlen Details darüber, welche „Ratinggebühr“ von der Greensill Bank bezahlt wurde, welche Rechte dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Greensill Bank bei Scope eingeräumt wurden, sei es als Beiratsmitglied, sei es als Investor oder in sonst einer Rolle usw. Name und Bild des Beiratsmitglieds von Scope, das die Verbindung zur Greensill Bank sicherte, wurden nach Bekanntwerden des Skandals kommentarlos von der Website der Ratingagentur in Berlin entfernt. Auch gibt es keine Angaben dazu, welche Rollen der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler oder der ehemalige Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet sowie weitere namentlich Bekannte oder im Verborgenen Wirkende bei den Anbahnungen spielten.

Cameron habe 56 Mal per Text, WhatsApp, E-Mail und Telefon Kontakt zu Ministern und Beamten aufgenommen, um Greensill zu unterstützen, berichtet „The Guardian“ aus der Anhörung. Die britische Parlamentarierin Angela Eagle fragte, ob es ihm nicht „ein bisschen peinlich“ sei, wie viele Nachrichten er gesendet habe, dies sei „eher Stalking als Lobbying“.

Während der Anhörung wurde auch bekannt, dass Cameron Greensills Privatjet für eine Reihe von Flügen zum Flughafen Newquay in Cornwall benutzte, um sein „drittes“ Ferienhaus in der Nähe zu besuchen. Er sagte, er habe keine „vollständige Aufzeichnung“ darüber, wie viele Reisen er unternommen habe. Auch in Bezug auf die Scope Group sind zwar gemeinsame Interessen am privaten Fliegen, aber noch nicht alle Einzelheiten über Flüge usw. bekannt.

Rushanara Ali, Labour-Abgeordnete von Bethnal Green and Bow und Mitglied des Finanzausschusses, sagte zu Cameron, dass seine anhaltende Lobbyarbeit bei Ministern das Land und die Position des Premierministers in „Verruf“ gebracht habe. Sie fügte hinzu: „Ihr Ruf ist jetzt in Trümmern, Mr. Cameron. Es fühlt sich so an, als würden Sie keine Verantwortung für das übernehmen, was passiert ist.“ Sie beschrieb Lex Greensill, den australischen Gründer und Geschäftsführer der Bank, als „Betrüger“.

Im Falle der von Scope Ratings mit dem Rating A- „gelobten“ Greensill Bank erstattete die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Strafanzeige gegen die Vorstände der Bank.

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