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SmartCard statt Kartenhäuser

Von Dr. Oliver Everling | 11.August 2015

Bankenkunden können aus den zahlreichen Karten ihrer Banken ganze Kartenhäuser bauen. Die Fidor Bank präsentiert sich dagegen als Innovationsführer mit der neuen Fidor SmartCard: ein einzigartiges Kartenprodukt, das drei Bezahlformen in sich vereint. Die neue Karte beinhaltet eine MasterCard Kreditkarten-Funktion, eine Maestro Girokonto-Kartenfunktion sowie eine kontaktlose Bezahlfunktion.

Mit dieser Kombination will die Fidor Bank die weltweit größtmögliche Akzeptanz sowohl im Einzelhandel als auch im Internet sicherstellen. „Nicht umsonst nennen wir diese Karte SmartCard, denn eine Karte wie diese hat es in Deutschland noch nicht gegeben“, sagt Fidor-Chef Matthias Kröner. „Der Wunsch nach einem weiteren Kartenprodukt war in unserer Community immer sehr groß. Mit der SmartCard sind wir uns sicher, diesen Wunsch gemäß unserer Devise ‚smarter banking for a smarter world‘ zu erfüllen. Mit 0 EUR Jahresgebühr unterstreichen wir diesen Anspruch auch preislich.“ In Kombination mit dem gebührenfreien und gut verzinsten Fidor Smart Girokonto kann die Fidor SmartCard weltweit für Bargeldabhebungen, das Bezahlen im Laden oder Discounter sowie im Internet – dort beispielsweise für Mietwagen-Buchungen –  genutzt werden.

Kommt die Karte zum Einsatz, ist der erste Schritt des Bezahlvorgangs die sogenannte Autorisierung. Es handelt sich hierbei schlicht um eine automatische Anfrage bei der Bank, ob der zu bezahlende Betrag über die vorgelegte Karte erfolgen kann. Der Kartenherausgeber genehmigt die Anfrage oder lehnt sie ab – z.B. im Falle einer gestohlenen Karte oder mangelnder Bonität. Bei der Fidor SmartCard werden Autorisierungen über MasterCard oder Maestro abgewickelt. Wird MasterCard als Bezahlform am Point of Sale nicht unterstützt, erfolgt die Abwicklung der Zahlung automatisch über Maestro. An zahlreichen Akzeptanzstellen ist es darüber hinaus möglich, dass der Karteninhaber auswählen kann, ob die Zahlung über MasterCard oder Maestro abgewickelt werden soll.

Der große Vorteil der MasterCard ist die globale Verbreitung mit mehr als 1,6 Millionen angeschlossenen Geldautomaten. Da in Europa auch die Maestro Bezahlfunktionalität – umgangssprachlich EC-Kartenfunktion – stark verbreitet ist, unterstützt die Fidor SmartCard jedoch auch diese Bezahlweise. Darüber hinaus garantiert die Möglichkeit des kontaktlosen Bezahlens schnelle und reibungslose Bezahlvorgänge. Zahlungen mit der Fidor SmartCard können in Sekundenschnelle an den entsprechenden Terminals ausgeführt werden: Einfach die Kreditkarte an das Kontaktlos-Symbol des Terminals halten und fertig! Bei Beträgen unter 25 Euro ist in der Regel keine Unterschrift oder PIN erforderlich.

„In Europa sind Kreditkarten wie die Fidor SmartCard noch die große Ausnahme; vergleichbare Angebote gibt es aktuell nur in Belgien, Italien, Frankreich und Schweden. Mit der Einführung des neuen Kartenproduktes durch die Fidor Bank stehen Verbrauchern zwei der weltweit besten Bezahlmöglichkeiten aus dem Credit- sowie Debitbereich zur Verfügung“, so Pawel Rychlinski, Divisionpresident Germany & Switzerland bei MasterCard.

Die Kombination mit den mobilen und innovativen Angeboten der Fidor Bank macht die Karte unter Ertragsgesichtspunkten auch für die Bank attraktiv. So können Kunden der Fidor Bank beispielsweise per APP einen Mini-Notfallkredit abrufen, der innerhalb von Sekunden ausbezahlt und über die Karte im Ladengeschäft eingesetzt werden kann. Dies ist besonders hilfreich, wenn man am Freitagabend oder am Wochenende noch wichtige Einkäufe tätigen muss und dabei feststellt, dass der Guthaben-Rahmen gerade nicht ausreicht. „Wer als Bank die Kombination aus Karte, App und Bankprodukt richtig versteht, kann eine Finanzdienstleistung schaffen, die den Menschen auch tatsächlich im täglichen Leben hilft. Genau das ist das Ziel der Fidor Bank“, ergänzt Fidor-Chef Kröner.

Mehr zu innovativen Finanzprodukten im Buch „Finanzdienstleister der nächsten Generation“ aus dem Frankfurt School Verlag.

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